Das Ensemble

Gießerei Königshütte

„Glück auf“

Die Königshütte in Bad Lauterberg im Harz ist in ihrer Gesamtheit ein technisches Denkmal von nationalem Rang. Einige Hüttengebäude stammen noch aus der 1. Bauperiode um 1730, der größte Teil wurde in der 2. Bauperiode um 1820 errichtet.

 

 

Das Verwaltungsgebäude und Wohnhaus

Das Eisenmagazin links

und rechts die Maschinenfabrik

 

 Die Hüttenschenke mit renoviertem Dach.

 

 

.Der renovierte linke

Flügel des Formhauses

 

Seit Beginn des Erzbergbaus in den zahlreichen Bergwerken im Harz und rund um Bad Lauterberg entstanden vom 16. bis 18. Jahrhundert Hüttenwerke. Im Jahr 1733 wurde an der Stelle der heutigen Gießerei die KÖNIGSHÜTTE als neues Hüttenwerk errichtet. Diese war das größte Eisenhüttenwerk im damaligen kurhannoverschen Staat. Weit über die Grenzen des Harzes hinaus wurden die hier produzierten Güter vertrieben, zu denen das erste Drahtseil der Welt und natürlich kunstvoll verzierte Gussteile für den täglichen Gebrauch und den Ofenbau gehörten. So berühmte Besucher, wie Goethe und König Jeromé, der Bruder Napoleons, sowie König Ernst-August von Hannover und sein Sohn, König Georg V., schätzten die schon damals qualitativ hochwertige Arbeit der KÖNIGSHÜTTE.

 

 

Der Hüttenhof mit dem verdeckten Formhaus.

Der Brunnen bildet das Zentrum des Gießerei-Ensembles. 

 

Blick auf die Maschinenfabrik

Innenraum der Maschinenfabrik mit großer

Kopfdrehbank von 1875

 

Der Brunnen Fisch-Zählung am Brunnen

 

Ölbild von 1862

 

 

Das ehemalige Gießerei- und Formereigebäude der Königshütte,

das im neogotischen Stil erbaut war. Es ist 1904 bzw. 1950

abgebrochen und modernisiert worden.

Alte Bauteile sind heute teilweise noch vorhanden.

 

 

Das Südharzer Eisenhüttenmuseum des

Förderkreises Königshütte Bad Lauterberg e.V.

 

Die Alte Mühle

Ein Übersichtsplan des Ensembles Königshütte