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 1. Bauphase 1733 - 1820 2.Bauphase ab 1820 Die Produktion Sonstiges

Chronik der Königshütte

1. Bauphase 1733 - 1820

1731 Der Beschluss zur Neugründung einer Eisenhütte unterhalb des Fleckens Lauterberg wird im Bergamt zu Clausthal gefasst.
1733 Beginn der Bauarbeiten. Bau der Hochofenhütte mit zwei Hochöfen, Untere Hammerhütte, Kohlenschuppen, des Faktoreihauses, des Stalls, der zwei Hüttenhäuser, des Schlackenpochwerks, der 3. Hammer und der Zerrennhütte.
1733 Bau des Oderwehres beim heutigen Kurpark am so genannten "Roten Ufer" und des 2,3 km langen Hüttengrabens.
1734 Bau der 3. Frisch- u. Zerrennhütte, der oberen Hammeresse, des Backofens, des Kohlenschauers hinter der Oberhütte, der 2. Frischhütte, des Formhauses, der Frischessen.
1735 Erweiterung der 1733 und 1734 begonnenen Gebäude.
1736 Errichtung des Zain- und Seileisenhammers in der ehemaligen Stahlhütte, die in der Aue neu errichtet wird (3. Gefälle). Bau der l. und 2. Frischhütte, der 3. Frisch- und Zerrennhütte.
1736 Erster Stahlraffineur Clemens Wolffert.
1737 Bisherige Baukosten 19.382 Reichsthaler.
1738 Blechhammer wird in der 3. Hammerhütte durch den Blech- und Platinenschmied Nicolaus Zimmermann. aus Ilmenau angelegt. Betrieben bis 1798.
1740 Erster Grundriss des gesamten Hüttenkomplexes.
   
Übersichtsplan der Königshütte um 1740

  1.            Faktoreihaus
  2.            Vorratskammer und Stall
  3.            Zahnhütte (Hütte für Halbzeugfabrikate)
  4.            Kohlenschuppen
  5.            Formhaus
6.            Hütte mit 2 hohen Öfen und Hammer
  7.            Schlackenpochwerk
  8.            Wohnungen für den Faktor und den Hüttenschreiber
  9.            Wohnungen für die Hüttenleute
  10.          Backofen
  11.          1 Hammerhütte
  12.         1 Hammerhütte mit Zerennherd und Blauofen
   
   
1740/41    Erste Umbaumaßnahmen am Hochofen.
1740-1799 Betrieb eines Zerrennherds.
1741    Einführung des Rheinländischen Frischens durch Oberhütteninspektor J.A. Bertram.
1740/1750 Der Aufrichtigkeiter Teich (1722 für die Gruben im Engental angelegt), 1739 Wiesenbeker Teich, wird nach Einstellen der Gruben von der Königshütte übernommen.
1744       Bau eines neuen Zerrennherds.
1745       Stilllegung der Stahlhütte.
1748    Die Drahthütte brennt ab, wird neu errichtet.
1765  Bau eines Blauofens (Neubau?).
1773    Einrichtung einer Granuliervorrichtung für das von den Harzer Silberhütten benötigte Granuliereisen. Vermutlich Einrichtung eines Eisengranulier-Bades für Rheumakranke und Personen, die an Gelenkentzündung erkrankt sind.
1788/89 Bau der Steinrenner Hütte im oberen Siebertal als Außenstelle der Königshütte. Der 2. Hochofen der Königshütte wird stillgelegt.
1799 Erhöhung des Hochofenschachtes von 24 Fuß auf 28 Fuß (ca. 8 m). Kastengebläse.
  Wiederbeginn der Stahlerzeugung.