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 1. Bauphase 1733 - 1820 2.Bauphase ab 1820 Die Produktion Sonstiges

Chronik der Königshütte

2. Bauphase ab 1820

1820-1832  Neubautätigkeit. Neu errichtet werden Hochofen- und Gießereihalle (1830 fertig gestellt). Modellhaus (1822), Eisenmagazin und Maschinenfabrik.
Die Königshütte nach dem Neubau 1832
Aquarell von Mühlenpfordt


Seitenansicht der Gießerei Königshütte
Gezeichnet und entworfen von Karl Heinrich Mummenthey


Übersicht der Königshütte um 1840

1. Faktoreihaus
2. Eisenmagazin
3. Bohr- und Drehwerk
4. Hüttenschenke
5. Formhaus
6. Gießerei und Hochofenhütte
7. Hüttenbrunne
8. Walzwerk für Draht  (ab 1834)
9. Walzwerk für Stabeisen    (ab 1840)
10. Kohlenschuppen und Eisensteinmagazin
   
1823 Eine Dreh- und Bohrmaschine und eine Maschine zum Schraubenschneiden bereits vorhanden.
um 1828  Inbetriebnahme eines Kupolofens.
1830 Der neue Hochofen hat eine Gesamthöhe von 35 Fuß  (ca.10 m). Das Kolbengebläse dafür wird mit dem Bohr- und Drehwerk der Königshütte hergestellt.
1833 Bau eines neuen Holzwehres (Scholmwehr).
1834 Bau des Gebäudes und eines Walzgerüstes für die Drahtherstellung.
1840 Bau des Gebäudes und eines Walzgerüstes zur Produktion von Stabeisen. Neubau der Hammerhütten am 2. Gefälle.
1854 Inbetriebnahme des Puddelofens mit Steinkohlenfeuerung. 1870 sind drei Puddelöfen auf der Königshütte vorhanden.
1857 Stilllegung der Steinrenner Hütte.
28.10.1863 Der große im gotischen Baustil errichtete Kohlenschuppen der Hütte brennt ab.
1863 Stilllegung des Hochofens der Königshütte.
1868 Abbruch der Steinrenner Hütte.
1872 wird der Gichtturm der Hochofenhütte abgebrochen. Bau einer großen Weizenmühle an Stelle der Hammerhütte (2. Gefälle) mit 4 Mahlgängen, 6 Graupengängen und dreistöckigem Speicher.
1873-1890 Eigene Gasanstalt im ehemaligen Probierhaus.
1890-1906 Erweiterungsbau der Gießerei zwischen Formenhaus und Gießerei (Modellhaus). Abbruch eines Teils der nordöstlichen Absis des gotischen Gießereihauses.
1899       Neubau eines Lagerhauses als 2-schiffiger Fachwerkbau mit spitzem Satteldach nördlich des Formhauses. 1989 wurde dieses Lagerhaus verändert und mit Pultdach versehen.
1905 Neubau des 1904 durch Hochwasser zerstörten Holzwehres am Kurpark.
1906/1907 Zweite Erweiterung der gotischen Gießereihalle in Richtung Hüttenplatz als Formereihalle. Abbruch der nordwestlichen Mittelabsis.
1909 Vorbau vor gotischem Gebäude.
1914 Umbau und Erweiterung des Faktorei-Gebäudes als Verwaltung und Wohnhaus für den Hüttenbesitzer R. Holle.
1951/1952 Dachgeschossausbau des Faktoreigebäudes für eine Wohnung.
1952 werden 24 Werkswohnungen in der Hüttenstraße gebaut.